Weshalb ich keine Welpenspielstunden anbiete

Welpenspielstunden erfreuen sich bei Hundehaltern immer noch großer Beliebtheit.
Die kleinen Hunde rennen eine Stunde lang in einem eingezäunten Bereich miteinander über die Wiese und am Ende der Stunde gehen die Besitzer zufrieden nach Hause,
weil der Zwerg den Rest des Tages verschlafen wird.
Für die Hundehalter scheint alles bestens zu sein, ist ihr Hund doch an diesen Tagen besonders gut ausgelastet und durch den Kontakt mit den anderen Welpen später bestens sozialisiert.
Doch was die Hunde in dieser Stunde erlebt haben, ist oftmals vollkommene Überforderung.
Eine Stunde lang mit anderen Welpen über eine Wiese zu „brettern“ ist für einen wenige Wochen alten Hund eindeutig zu viel und sehr schnell werden diese Hunde wie aufgedreht und schaffen es nicht mehr, sich zu entspannen. Fatalerweise wird ihnen dann häufig noch mehr Programm angeboten, damit sie endlich richtig ausgelastet sind.

Und dann kommt der Tag, an dem der Welpe größer, älter, erwachsener wird…


Und hier zeigt es sich, wie viel Schaden in dieser Welpenspielstunde angerichtet wurde.

Die Hunde sind oft so überdreht, dass sie nicht in der Lage sind, einigermaßen ruhig an der Leine zu gehen oder sich auch nur für kurze Zeit auf ihre Menschen zu konzentrieren.

Hunde, die in Welpenspielstunden immer wieder überrannt wurden, immer das Jagdopfer der anderen waren,
haben Angst vor fremden Hunden und reagieren nicht selten mit Aggressionsverhalten, wenn sie ihnen begegnen.
Oft haben sie bereits in der Welpenspielgruppe gelernt, dass sie sich mit beißen die anderen Welpen vom Hals halten können.

Hunde, die beim Toben mit den anderen immer Oberwasser und richtig Spaß hatten, sind jetzt frustriert,
weil sie plötzlich nicht mehr auf jeden Hund zulaufen und diesen jagen dürfen.
Auch diese Hunde reagieren häufig mit frustriertem Aggressionsverhalten, wenn sie anderen Hunden an der Leine begegnen.

Sie werden beide nicht in der Lage sein, entspannt an einem fremden Hund vorbei zu gehen.

Aus diesem Grund werden bei mir auch die Welpen direkt in Gruppen mit erwachsenen Hunden integriert.
So können sie von Anfang an einen guten und entspannten Umgang mit Artgenossen lernen und alle sonstigen Herausforderungen des Alltags, wie z.B. Fahrradfahrer, Jogger, Autos, Kinderwagen etc. gelassen meistern.

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